TOP-Thema 2020 der VGV: Die Cyberversicherung
Sensible Daten zuverlässig vor Angriffen schützen
Die noch sehr junge Versicherungsform der Cyberversicherung hat 2020 enorm an Bedeutung gewonnen. Viele Betriebe haben bereits den Bedarf für sich erkannt, weil nicht nur prominente Unternehmen in der Presse als Angriffsziel von Hackern und Internetkriminellen genannt werden. Vielmehr wurde der Mittelstand deutlich häufiger angegriffen. Computertechnologie im Cyberspace – das war für viele immer noch ein nicht fassbares Risiko. Doch genau da lauert die Gefahr: Die sich dahinter verbergenden Risiken werden aus Unkenntnis immer noch von dem ein oder anderen unterschätzt!
Die VGV hat konsequent jedem Kunden dringend empfohlen, sich mit der eigenen Sicherheit im Cyberspace zu beschäftigen – und wird es weiter tun! Jedes Unternehmen hat sensible Daten auf dem eigenen Rechner oder Server: Seien es Kundendaten, Finanzdaten des eigenen Unternehmens oder sonstige vertrauliche Informationen. Zudem sind nahezu alle Betriebe auf eine lauffähige Software angewiesen, um die betriebliche Tätigkeit überhaupt professionell ausüben zu können: Pflege von Kundendaten, Bestellprozesse bei Herstellern oder auch der Betrieb einer Website.
„Mein IT´ler sagt, ich bin bestens geschützt – brauche ich nicht“
Vielfach verlassen sich Unternehmer auf die eigenen oder extern beauftragten IT´ler. Eine 100%ige Sicherheit gibt es an der Stelle jedoch leider nicht! Kein IT-Profi wird Ihnen als Unternehmer eine schriftliche Bestätigung geben, dass Sie zu 100% sicher sind. Wie bei allen Versicherungsformen gilt: Prävention und Vorsorge sind wichtig und gut, eine Versicherung deckt aber das (finanzielle) Risiko, wenn doch mal etwas passiert.
Gerade im Krisenfall ist eine zusätzliche Unterstützung der IT ein wesentlicher Bestandteil der Cyberversicherung. Die Police soll ausdrücklich nicht den IT-Beauftragten überflüssig machen, sondern ihn im „Fall der Fälle“ unterstützen. Kommunikation bei Datenlecks und die Wiederherstellung infizierter Systeme erfordern ein hohes Maß an Spezialwissen, welches in der Regel „zugekauft“ werden muss. Und im Schadenfall muss es schnell gehen!
Die drei wesentlichen Schutzaspekte
Was sollte eine Cyberrisk-Versicherung leisten?
Der Schutz unterteilt sich in:
- Haftpflichtversicherung zur Absicherung von Ansprüchen Dritter
- Eigenschadenversicherung zur Abdeckung interner Schäden (z.B. Wiederherstellung von Daten)
- Umfangreiche Assistance-Leistungen für Krisenkommunikation (intern und extern) und Forensik
Versicherungsschutz bedarfsgerecht zuschneiden
Anhand von Fragebögen oder in Gesprächen wird die aktuelle Risikolage beurteilt. In diesem Punkt unterscheidet die VGV nicht zwischen klassischen/bekannten Versicherungsformen und der Cyberversicherung. Erst auf Basis dieser Analyse wird ein passendes Angebot erstellt.
Wichtiger Tipp: Auch wenn man auf den Abschluss eines Versicherungsvertrages verzichten möchte empfehlen wir, sich intensiv mit der Analyse und den Fragebögen zu beschäftigen. Die dort gestellten Fragen können bestenfalls dazu dienen, Sie auf Lücken oder potenzielle Einfallstore hinzuweisen.
Auch im Jahr 2021 wird die VGV sehr intensiv auf diese Absicherung aufmerksam machen. 2020 hat gezeigt, dass nicht nur der Bedarf an Beratung zu dieser Versicherungsform besteht, sondern auch die Akzeptanz und das Interesse vieler Mandanten mittlerweile vorhanden ist.
Sprechen Sie Ihren Versicherungsexperten an – die VGV unterstützt Sie gern, um für Sie den passenden Versicherungsumfang zu ermitteln! Ihre Ansprechpartner finden Sie im internen Bereich hier.




