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17 Oktober 2019

Tipps gegen Schlaflosigkeit bei Stress im Job

Mit diesem einfachen Tricks schlafen Sie nachts wieder ruhiger und erholsamer

Gerade die Herausforderungen und Verantwortung im Beruf führen häufig zu Schlaflosigkeit: Wenn die Gedanken nachts um die Arbeit kreisen, schalten Herz und Kreislauf auf Aktivität. Der Puls steigt an. Sie wälzen sich entweder schlaflos hin und her oder Sie wachen nach ein paar Stunden schlagartig auf. Wird das zur Gewohnheit, rauben Sie sich selbst wertvolle Erholungszeit. Mit ein paar einfachen Techniken können Sie Ihren Körper und Ihren Geist in die Ruhezone bringen.

1. Denken Sie tagsüber lösungsorientiert, abends an Positives
Unsere Gedanken sind immer mit Gefühlen verknüpft. Und genau die führen dann zur Ausschüttung von Stresshormonen. Befassen Sie sich tagsüber bewusst und lösungsorientiert mit beruflichen und privaten Herausforderungen. Abends sollten Sie vorerst damit abschließen. Erinnern Sie sich an Positives vom Tag. Auch das könne bereits entspannen – und aus dem Bett heraus lässt sich ohnehin meist nichts mehr regeln.

2. Für nächtliche Geistesblitze: Das Notizbuch am Bett
Auch kreative Phasen können uns in eine aufgedrehte Verfassung bringen. Damit dabei der Schlaf nicht auf der Strecke bleibt, raten Experten zum Notizbuch am Bett: So können Sie Ihre Ideen schnell aufschreiben und leichter wieder einschlafen.

3. Üben Sie vor dem Schlafengehen ruhige Aktivitäten aus
Um den bewussten Tagesabschluss zu erleichtern, eignen sich ruhige Rituale und Gewohnheiten, und zwar mindestens 30 Minuten vor dem Ins-Bett-Gehen. Vom Schauen von Filmen und Fernseh-Sendungen am späten Abend wird abgeraten. Ebenso vom langen Arbeiten am Computer. Lesen Sie lieber ein Buch, nehmen Sie ein Bad oder gehen Sie ein Runde gemütlich spazieren. 

4. Senken Sie den Puls mit Atemtechniken
Eine gute Möglichkeit, den Puls zu senken, besteht in der langsamen und tiefen Bauchatmung. Legen Sie Ihre Hände locker auf den Unterbauch und atmen Sie langsam tief ein und aus. Ist Ihr Puls nach einigen Minuten immer noch hoch, können körperliche Beschwerden die Ursache sein. Hier sollten Sie sich am besten von einem Arzt checken lassen.

5. Plan B: Wenn alles nicht hilft - akzeptieren Sie die Schlafstörung und stehen Sie auf
Die innere Erwartungshaltung hat einen wichtigen Einfluss auf unsere Nachtruhe. Wer glaubt, er könne nicht einschlafen, programmiert sein Unterbewusstsein auf Schlafstörung und macht sich so noch mehr Stress. Es handele sich dabei um einen unterbewussten Prozess, dem genau deshalb schwer beizukommen sei: Sie können nicht einfach beschließen, gut zu schlafen. So kann aus nächtlichen Unruhe-Phasen ein regelrechter Teufelskreis entstehen. Also, locker bleiben. Wenn Sie absolut nicht schlafen können, stehen Sie auf. Irgendwann werden Sie wieder müde und gehen zurück ins Bett.

Quelle: handwerk.com

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