Abbildungen: Elektro Organista und Elektro Hankewicz

18 Mai 2018

Mit Erfolg für Nachwuchs werben

Facebook – Geduld und Einsatz zahlen sich aus

So manches Unternehmen hat sich mit dem sozialen Netzwerk versucht. Nicht alle sind mit dem Ergebnis zufrieden, einige geben schnell wieder auf. „Es braucht Zeit und Geduld, um hier erfolgreich zu sein“, meint Ilka Hankewicz von Hankewicz Elektro- und Lichttechnik aus Wiesbaden. Die Seite müsse auf dem Laufenden gehalten werden, einfach nur anmelden und dann hohe Besucherzahlen erwarten, das funktioniere nicht.

Warum überhaupt Facebook? „Es ist wichtig, auf Menschen zuzugehen, sich als Unternehmen zu öffnen“, sagt Sabine Jungkurth von Jungkurth aus Altena. Darum geht es. Facebook ist dazu geschaffen, Menschen zusammenzubringen, Nähe zu schaffen zwischen Unternehmen und den Besuchern der Facebook-Seite. Potenzielle Mitarbeiter müssten die Unternehmenskultur ihres Unternehmens schnuppern können, meint Jungkurth. Ihr geht es darum zu zeigen, „wie wir ticken.“

Frank Grywna von Elektro Organista aus Bottrop sieht es ähnlich. Er nutzt Facebook, um die Arbeit seines Unternehmens allen näherzubringen, die es interessieren könnte. Wie schaut es im Unternehmen aus? Wie arbeiten wir, wie sind wir? Auf diese Fragen möchte er Antworten geben. Seine Facebook-Kontakte würden sein Unternehmen potenziellen Bewerbern empfehlen.

Kontakte pflegen

Facebook kann sinnvoll sein, um den Kontakt zu Azubis und deren Eltern sowie zu Fachkräften zu halten. Allerdings müssen diese Menschen erst einmal auf die Facebook-Seite kommen. Sabrina Kock von Elenko/Elektro Kock in Heek hatte innerhalb kürzester Zeit nach der Anmeldung der Seite hunderte „gefällt mir“-Klicks. Die Mitarbeiter hatten für den Facebook-Auftritt geworben.

Warum eine Homepage und was sollte dort zu finden sein?

Bevor Facebook in Angriff genommen wird, empfiehlt es sich, zunächst einmal die eigene Webseite auf den neuesten Stand zu bringen. Denn diese ist der Anlaufpunkt für alle, die sich für ein Unternehmen interessieren. Erfolgreiche Elektro-Fachbetriebe empfehlen auch eine Rubrik „Ausbildung“, wo wirklich etwas über die Ausbildung zu erfahren ist, nicht nur ein paar Anzeigen. Eine solche Seite ist eine gute Basis, die sich ausbauen lässt. Denn man kann hier die eigenen Azubis zu Wort kommen lassen, die tägliche Arbeit schildern, das Team zeigen.

Lesen Sie zum Thema „Nachwuchs gewinnen“ auch die nächste IMPULSE Nr. 3/2018.

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