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04 Juni 2015

Jetzt gibt es Zuschüsse für die Alarmanlage

Kriminalprävention durch Einbruchsicherung

Ein neues Förderprogramm ermöglicht es Hauseigentümern, künftig KfW-Zuschüsse für Alarmanlagen und einbruchsichere Türen zu beantragen. Bislang war das nur im Rahmen anderer Baumaßnahmen möglich.

Die KfW fördert den Einbau einbruchssichernder Maßnahmen im Rahmen ihrer Programme Energieeffizient Sanieren und Altersgerecht Umbauen. Dazu zählen z. B. der Einbau einbruchhemmender Türen und Fenster oder der Einbau von Alarmanlagen, Bewegungsmeldern und Außenbeleuchtung. Dafür bietet die KfW Eigentümern oder Mietern zinsgünstige Förderkredite und/oder Zuschüsse, die der Bund mit Haushaltsmitteln unterstützt.
Nun werden die Maßnahmen für den Einbruchschutz davon losgelöst: So kann künftig der Einbau von Alarmanlagen, sicheren Türen und Fenstern oder Gittern von der KfW separat gefördert werden.

Informationen zum bestehenden Förderangebot für Einbruchschutz finden Sie hier:<link http: www.kfw.de einbruchschutz _blank external-link-new-window kfw>
www.kfw.de/einbruchschutz

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat am 20. Mai 2015 die Freigabe zusätzlicher Gelder für die Einbruchsprävention in Deutschland beschlossen. Die KfW steht über die Weiterentwicklung ihrer Förderprogramme regelmäßig in engem Austausch mit dem Bund und wird über mögliche Auswirkungen dieses Beschlusses auf die bestehenden Förderangebote mit den zuständigen Ministerien sprechen.

Die neuen Richtlinien sehen vor, dass die Förderung zusätzlich zur steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen in Anspruch genommen werden kann. Die Summe für die Investition muss dabei mindestens 500 Euro betragen. 20 Prozent der Gesamtsumme werden gefördert, wobei allerdings der größtmögliche Zuschuss 1.500 Euro beträgt.

Eine Voraussetzung ist, dass der KfW vor Beginn der Baumaßnahme mindestens zwei Angebote vorgelegt werden, beziehungsweise ein Angebot von einer zertifizierten Fachfirma. Ausgezahlt wird die Förderung nach Vorlage der Originalrechnung.

Quelle: KfW, Die Welt

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