Die 5 häufigsten Mythen rund ums Smart Home
Mythos 1: Smart Home lohnt sich nur für Neubauten
Natürlich ist es sinnvoll, bei neuen Bauprojekten gleich an das Thema Smart Home zu denken, doch auch das Nachrüsten von intelligenten Produkten ist ohne bauliche Maßnahmen möglich. Es werden keine hundert Meter an Kabelsträngen benötigt. Dank Bluetooth- und WLAN-Steuerung lässt sich die Smart Home-Technik sogar in Mietobjekten nachrüsten.
Mythos 2: Smart Home eignet sich nur für Technikexperten
Systeme für ein smartes Zuhause hören sich im ersten Moment kompliziert an und setzen beim Installieren eine große Fachkenntnis voraus – heutzutage hat sich das grundlegend geändert. Die Technikhersteller haben den Trend erkannt und setzen auf Software-Schnittstellen, die die Grenzen zwischen den Geräten auflösen. Die Anwender vernetzen so smarte Geräte, Webdienste und Apps. Notfalls hilft der Elektro-Profi vor Ort.
Mythos 3: Hausautomation kostet viel Geld
Nutzer der Smart Home-Technik profitieren von einer großen Auswahl der Hersteller – Anwender sparen so bei der Anschaffung. Für Kunden lohnt sich eine flexible Komponentenwahl, sie müssen nicht auf nur einen Hersteller zurückgreifen. Starter-Sets sind ein guter Einstieg. Selbst ältere Geräte, die bisher ohne Bluetooth oder Internetverbindung auskamen, lassen sich beispielsweise durch eine intelligente Steckdose in ein Smart Home-Objekt verwandeln. Anwender können so z. B. ihre Lieblingslampe per Sprache oder App steuern und einfach in die Heimautomation integrieren.
Mythos 4: Smart Home lohnt sich nur für Stubenhocker
Wer den Begriff Smart Home hört, denkt meistens ans Eigenheim. Für Menschen, die wenig Zeit zu Hause verbringen, klingen automatische Lösungen nicht besonders ansprechend. Aber intelligentes Heizen sorgt z. B. für das richtige Klima in den eigenen vier Wänden, auch wenn Nutzer bei der Arbeit sind. Intelligente Heizkörperthermostate in Verbindung mit einem zentralen Gateway passen die Zimmertemperatur individuell und für jeden Raum separat an.
Praktisch: Per App schalten Anwender die Heizung bei Abwesenheit aus – auf dem Weg nach Hause stellen sie die Heizkörper einfach wieder an. Kommen die Nutzer nach Hause, begrüßt sie eine angenehme Wärme. Besonders lohnenswert ist das für unregelmäßige Heimkehrer, also Bewohner, die nicht immer zur selben Zeit daheim sind.
Mythos 5: Smart Home-Geräte taugen nur als Spielzeug
Beim Thema Smart Home geht es nicht nur um das Steuern von Objekten per Smartphone oder App, wie die Beleuchtung. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Zauberwort Automatisierung: Beleuchtungssysteme oder Heizkörper schalten sich selbstständig ein und aus, wenn die Nutzer das Haus betreten oder verlassen. Die intelligente Smart Home-Technik senkt die Strom- und Heizkosten, während der Kundenkomfort steigt. Die Steuerungssysteme kontrollieren die Geräte rund um die Uhr, und das vollkommen alleine. Die Vorteile des Smart Home zeigen sich auch bei der eigenen Sicherheit. Durch Hausautomation kann das Heim jederzeit überwacht werden. Dazu werden Türen und Fenster mit Sensoren ausgestattet. Wer in Abwesenheit der Bewohner versucht Türen oder Fenster zu öffnen, löst einen Alarm aus – zusätzlich erhalten Nutzer eine Nachricht via Smartphone. Smart Home-Kunden sollen sich in ihren eigenen vier Wänden schließlich rund um die Uhr sicher fühlen.
Quelle: Elektrobörse Smarthouse
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