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25 März 2019

Der Wettstreit um das 5G-Netz

Vier Netzbetreiber bieten um das Netz der Zukunft

Am 19.03.2019 fiel der Startschuss für die 5G-Auktion in Mainz. Für die Auktion stehen vier Wettbewerber am Start: Vodafone, Telefonica, Telecom und das 1&1-Unternehmen Drillisch. Die Auktion ist in 41 Frequenzblöcke eingeteilt. Geboten wird nach demselben Verfahren wie bei den vorherigen Auktionen.

41 Blöcke

Die 41 Frequenzblöcke setzen sich zusammen aus 12 Paaren zu je 5 MHz im 2-GHz-Spektrum, 18 Blöcke zu 10 MHz und einem zu 20 MHz ab 3,4 GHz und schließlich 10 Blöcke ab 3,6 GHz.

Die Blöcke werden abstrakt vergeben und erst später den Bietern gemäß ihrer Anteile zugewiesen. So sollen zusammenhängende Bereiche geschaffen werden. Nur die 20 MHz am unteren Ende des 3,4 GHz-Bandes und 10 MHz am oberen Ende werden konkret vergeben.

Allerdings wurde das für die nächste Mobilfunkgeneration 5G bestimmte Spektrum im Bereich von 2 GHz zum Teil bereits bei Auktionen in den Jahren 2000 und 2010 an Netzbetreiber vergeben und ist noch mit Lizenzen bis 2020 sowie 2025 belegt. Die Mobilfunkanbieter bieten teilweise für Frequenzen, die schon zugeteilt sind und erst nach Ablauf der Lizenzen (weiter)genutzt werden können.

Das Verfahren

Am Technikstandort Mainz der Bundesnetzagentur geben die Bieter streng voneinander abgeschirmt ihre Gebote ab. Eine Kommunikation untereinander ist verboten, zu den jeweiligen Konzernzentralen dürfen die Gebotsbieter Kontakt halten.

Bereits vorab meldeten die Wettbewerber die Frequenzblöcke an, auf die sie bieten wollen. Für jeden Block gilt ein Mindestgebot zwischen 1,7 und 5 Millionen Euro. Die Summe der Mindestgebote für alle 41 Blöcke beträgt somit 104,6 Millionen Euro.

Die Auktionsrunden dauern maximal eine Stunde. Nach jeder Runde werden die Gebote bekannt gegeben und auf der Webseite der Bundesnetzagentur veröffentlicht. Die Auktion endet, wenn in einer Runde keiner der Wettbewerber mehr bietet. Wie viele Auktionsrunden es insgesamt geben wird, lässt sich kaum abschätzen.

Was passiert mit den Erlösen?

Die Einnahmen aus der Auktion sollen in das 12 Milliarden schwere Investitionspaket für den Breitband- und Mobilfunkausbau fließen und damit der Netzversorgung zugutekommen.

Quelle: <link http: www.heise.de>www.heise.de

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