Standardisierung in der Automatisierungstechnik
SIMATIC S7-1200
Wenn in Maschinenbau und Fertigung Geschwindigkeit und Flexibilität immer stärker gefordert sind, kann man nicht bei jeder neuen Maschine oder einer Fertigungsanpassung wieder von vorne anfangen. Hier ist -in einer möglichst frühen Phase- standardisiertes Vorgehen gefragt, sowohl beim Engineering als auch beim Einsatz der Automatisierungskomponenten. Das Engineering-Konzept rund um die Steuerung SIMATIC S7-1200 kann überall da punkten, wo Standardisierung im Automatisierungsumfeld umgesetzt werden soll. Das Engineering ist in das Software-Framework TIA-Portal eingebettet, damit ist die Durchgängigkeit der Projektierung auch zu anderen Steuerungen und HMI-Geräten aus dem Hause Siemens gewährleistet. Bibliotheken für gängige Funktionen oder Kommunikationsaufgaben und die integrierte Systemdiagnose unterstützen die Standardisierung. So kann ein Programmmodul beim nächsten Anlagenprojekt leichter wiederverwendet oder bei einem auftretenden Fehler in der Fertigung systematisch vorgegangen werden. Das breite Spektrum an S7-1200 - Baugruppen garantiert vielfältige Einsatzmöglichkeiten und die durchgängige Kommunikation zu einer S7-1500 oder den IO-Geräten ET 200 erweitert diese noch einmal.
Fazit: Wenn Standardisierung in der Automatisierung einer Anlage gefragt ist, dann SIMATIC S7-1200 und TIA Portal.
Die Highlights der SIMATIC S7-1200 auf einen Blick
- OPC UA Data Access als Server ermöglicht eine standardisierte horizontale und vertikale Kommunikation sowie die Erfüllung industriespezifischer Standards. Eine einfache Anpassung an branchenspezifische Companion Specifications ermöglicht der Siemens OPC UA Modelling Editor (SiOME).
- Cloud-Konnektivität ermöglicht die Datenspeicherung und –analyse bspw. in der Siemens MindSphere und unterstützt somit die Effizienz der Anlagenprozesse sowie eine vorausschauende Instandhaltung.
- Sicherer E-Mail-Versand – optional mit Anhang – ermöglicht den Transfer selbst von sensiblen Maschinendaten.




