Intelligentes ELC-Lichtsystem mit integrierter Sensorik
NOVA Quadro-Sets von Esylux
Bei der Modernisierung mehrerer Büroflächen ließ das Berliner Helmholtz-Zentrum ein modernes LED-Lichtsystem in seinen Räumen installieren. Mit energieeffizientem Human Centric Lighting erhöht es heute in den Arbeitszimmern das Wohlbefinden der Wissenschaftler. Möglich wird das durch eine intelligente Technologie.
Energieeffiziente Modernisierung für bessere Arbeitsbedingungen
In Berlin-Wannsee wurde ein Gebäudeabschnitt komplett umgestaltet. Das Ergebnis: Acht außenliegende Mehrpersonenbüros, die die Flure, einen Kopierraum sowie einen zentralen Aufenthalts- und Pausenbereich mit Küchenzeile umgeben.
Eine wichtige Rolle spielt die Nutzung des natürlichen Tageslichts. In den Büros sorgen Fenster für einen großzügigen Lichteinfall, zu den Fluren hin wurden lichtdurchlässige Glasflächen eingebaut. Im Pausenbereich dient eine ehemalige Entrauchung jetzt gleichermaßen als Öffnung für frische Luft und Sonnenlicht. „Um konsequent zu bleiben, entschieden wir uns auch bei der Deckenbeleuchtung für ein tageslichtähnliches Licht“, so Uwe Grabe, Leiter des Facility Managements. Die Wahl fiel mit den NOVA Quadro-Sets auf ein intelligentes Lichtsystem von Esylux mit der Steuerungstechnologie Esylux Light Control ELC.
Bei den Sets handelt es sich um eine vorkonfigurierte, einbaufertige Komplettlösung aus Master- und Slaveleuchten mit integrierter Steuereinheit, eingebauter Präsenz- und Lichtsensorik und allen nötigen Kabeln. Die Leuchten werden durch RJ45-Kabel miteinander verbunden, das System ist anschließend ohne Programmieraufwand sofort betriebsbereit – eine Installation per Plug-and-play.
Lichtsystem mit energieeffizientem Human Centric Lighting
In die Leuchten des Lichtsystems sind moderne LEDs eingebaut, wodurch es optimal zur Philosophie des Helmholtz-Instituts passt. Schließlich forscht man hier nicht nur für mehr Energieeffizienz, sondern schreibt diese auch im eigenen Arbeitsalltag groß. Letztlich ausschlaggebend für die Investition in das System war jedoch das Licht selbst: Die NOVA Quadro-Sets verfügen über die SymbiLogic Technologie von Esylux. Diese erzeugt ein biologisch wirksames Licht – auch bekannt als Human Centric Lighting.
Ein solches Licht verbessert durch dynamische, tageslichtähnliche Helligkeits- und Lichtfarbverläufe Vitalität, Wohlbefinden und Konzentrationsvermögen der Mitarbeiter am Arbeitsplatz und fördert zugleich einen erholsamen Nachtschlaf, indem es den Tag-Nacht-Rhythmus stabilisiert. Mithilfe der integrierten Sensorik sorgt die SymbiLogic dabei für eine energieeffiziente Umsetzung: Das Licht scheint nur bei menschlicher Anwesenheit und nur dann, wenn das bereits vorhandene, durchs Fenster einfallende Tageslicht zum Arbeiten nicht ausreicht. Hinzu kommt die adaptive HCL-Lichtregelung der SymbiLogic. Sie bewirkt eine automatische Tageslichtnutzung bei den dynamischen Helligkeitsverläufen, indem sie die Beleuchtungsstärke stets nur so hoch dimmt, wie es angesichts des schon vorhandenen Lichts erforderlich ist.
Intelligente Automation oder manuelles, individuelles Übersteuern Die Resonanz bei den Mitarbeitern ist durchweg positiv und das über internationale Kultur- und Sprachgrenzen hinweg: „Das Licht ist sehr angenehm“, findet Instrumentenwissenschaftler Siqin Meng, der im Rahmen einer Kooperation zwischen Helmholtz und einem Institut in seiner chinesischen Heimat für zwei Jahre am Thema Neutronenstreuung in Berlin arbeitet. Dass die Beleuchtung automatisch geregelt und gegebenenfalls ausgeschaltet wird, gefällt ihm ebenfalls. „So kann man sich ganz auf die Arbeit konzentrieren und muss sich um nichts kümmern.“
Doch es zeigt sich auch, wie unterschiedlich Menschen sind. Denn andere Mitarbeiter nutzen die Möglichkeit, die Beleuchtung stets an ihre persönlichen Wünsche anzupassen. So der Fall bei Danny Kodja, Doktor der Physik, der Licht am liebsten mag, wenn es schön hell ist und die Lichtfarbe kaltweiß. Per Taster kann er das Licht hierfür stufenlos verändern. „Meist rufe ich mit dem Lichttaster aber einfach nur die passende Szene auf“.
Ein geglücktes „Experiment“
Facility Manager Uwe Grabe, der von seinem Büro direkt auf das Gebäude blickt, kennt die geschmacklichen Unterschiede der Kollegen gut: „Aus dem einen Fenster scheint das Licht hell und kaltweiß, aus dem anderen dunkler und warmweiß.“ So oder so, das „Experiment“ mit dem Lichtsystem, wie er es ausdrückt, sei geglückt, und er könne sich gut vorstellen, es auch bei der nächsten Modernisierung wieder zum Einsatz zu bringen. Die Installation werde dann sicherlich kein Hindernis darstellen: „Die Leuchten braucht man ja nur noch zusammenstecken – wie am Computer.“






