Foto: Esylux

30 Juni 2016

Anfassen erwünscht: die TOUCH Präsenz- und Bewegungsmelder von Esylux

Der Hersteller Esylux präsentierte auf der diesjährigen Light+Building neue Wand-Präsenz- und Bewegungsmelder für 230V und KNX, die das Steuern von Funktionen durch ein leichtes Berühren der Linsenoberfläche ermöglichen. Dank integrierter Touchsensorik lassen sich durch kurzes oder längeres „Drücken“ die Beleuchtung manuell schalten oder dimmen, Programm-Presets abrufen oder, bei den KNX-Meldern, unterschiedliche Kommunikationsobjekte ansteuern. Auf diese Weise ersetzen die Melder den Lichtschalter oder einen KNX-Tastsensor und reduzieren dadurch nicht zuletzt den Installationsaufwand. Flexible Intervalle beim Impulsbetrieb sowie die veränderbare Empfindlichkeit des integrierten Akustiksensors ergänzen die Melder um weitere nützliche Eigenschaften.

Ob Smartphone, Tablet oder Tischleuchte, das Steuern von Geräten über berührungsempfindliche Oberflächen gehört bereits vielerorts zum Alltag. Es erhöht den Bedienkomfort, reduziert den Materialeinsatz und oft den Aufwand bei der Installation. Nun erreicht diese Art der Bedienung erstmals den zentralen Bereich der bedarfsgesteuerten Gebäudeautomation.

Integrierter Touchsensor ersetzt Lichtschalter oder KNX-Taster

Die Wand-Präsenz- und Bewegungsmelder PD/MD-C 180i/16 TOUCH von Esylux für 230V oder KNX verfügen über einen integrierten Touchsensor, der auf Berührungen der Melderlinse reagiert. Bei den 230V-Ausführungen können durch kurzes Drücken die Beleuchtung ein- und ausgeschaltet oder, durch ein längeres Drücken, mehrere Programmpresets abgerufen werden. Bei den KNX-Meldern lassen sich beide Berührungsmodi frei mit unterschiedlichen Kommunikationsobjekten belegen. Auf diese Weise kann der Nutzer zusätzlich oder alternativ zum Schalten oder Dimmen der Beleuchtung zum Beispiel auch Szenen abrufen oder die Jalousie in Gang setzen. „Dieses innovative Konzept macht einen externen Lichtschalter oder einen KNX-Tastsensor deshalb grundsätzlich überflüssig“, so Marcus Pabsch, Produkt-Manager von Esylux.

In größeren Räumlichkeiten lassen sich mehrere 230V-Melder miteinander parallel schalten (bei automatischer Lasterkennung), die KNX-Ausführungen können zur Erweiterung des Erfassungsbereichs als Master oder Slave konfiguriert werden. Zudem besitzen alle Varianten einen physischen oder digitalen Tastereingang, mit dem das Licht bei Bedarf auch konventionell geschaltet werden kann, etwa von einer anderen Stelle eines größeren Raums aus. Die Präsenzmelder verfügen zusätzlich über einen HLK-Ausgang, um neben der Beleuchtung weitere Endgeräte in die präsenzabhängige Automation mit einbinden zu können. Hierfür lässt sich bei Bedarf auch eine separate Nachlaufzeit einstellen.

Anpassbare Mikrofonsensitivität und Impulsintervalle

In verwinkelten Räumen, wo die PIR-Sensorik zur Bewegungserfassung gelegentlich an ihre Grenzen stößt, verlängert das integrierte Mikrofon bei der Wahrnehmung von Geräuschen automatisch die Nachlaufzeit. Zur Anpassung an unterschiedliche Umgebungen lässt sich die Sensitivität des Mikrofons dafür in vier Stufen verändern. Ebenfalls flexibel: Die Einstellungen des Impulsbetriebs. Hier senden die Melder beim Erkennen von Bewegung nur jeweils kurze Einzelimpulse. „Dies schützt nachgelagerte Geräte wie die zentrale Schalteinheit beim Schalten der Beleuchtung in Treppenhäusern vor Überhitzung“, so Marcus Pabsch. Die Intervalldauer zwischen den Impulsen lässt sich zudem zwischen 2, 5, 15 und 30 Sekunden verändern und so der Taktung einer zentralen Gebäudeautomation den jeweiligen Anforderungen entsprechend anpassen.

Die TOUCH Melder verfügen über einen Erfassungsbereich von 180 Grad und eine Reichweite von 16 Metern im Durchmesser. Ihr Schaltnetzteil gewährleistet eine hohe Lebenserwartung, die Steckklemmen ermöglichen eine besonders einfache Montage. Bei Bedarf lassen sie sich die Melder in Markenschaltern befestigen.

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