Foto: H. Leitner/adpic.de

07 Januar 2014

Vernetzung dringt im Haushalt weiter vor


Branchensegmente der Elektronik verschmelzen

Auf der Elektronik-Messe CES in Las Vegas, einer der weltgrößten Messen für Unterhaltungselektronik, wurde einmal mehr deutlich, dass die Vernetzung von Elektrogeräten im Haushalt immer weiter vordringt.

Insbesondere die Verwendung von Smartphones hat der Gerätekommunikation einen erheblichen Schub gegeben. In den vergangenen Jahren war schon länger vom vernetzten Haus die Rede, vom Kühlschrank, der selbsttätig fehlenden Proviant bestellt. Jedoch fehlte für die einfache Umsetzung bei "Otto Normalverbraucher" eine übergreifende Steuerzentrale außerhalb seiner vier Wände. Und diese multifunktionelle Fernbedienung scheint jetzt gefunden: das Smartphone.

Inzwischen stellen viele Hersteller Apps zur Steuerung ihrer Produkte bereit. Denn mit dem Handy wird die vernetzte Steuerung für den Endnutzer interessant, zumal die Preise für Sensoren - die Sinnesorgane der smarten Produkte - mittlerweile deutlich gesunken sind. Neben günstigen Sendern sorgen auch schnellere Internetverbindungen für eine Verbreitung der vernetzten Technik.

Die Elektronikmesse CES zeigte nicht nur neue Ultra-HD Fernseher, neue Audiosysteme und Datenuhren, sondern auch deren Kommunikation untereinander mithilfe von Handys und Tablets via Internet. Dem Spieltrieb von Technikfreaks sind kaum noch Grenzen gesetzt. Spaßiges Highlight der Messe war z. B. die Zahnbürste, die ans Smartphone des Vaters funkt, ob die Tochter die Zähne geputzt hat. Aber auch T-Shirts, die den Schlaf des Babys überwachen oder Fitness-Uhren, die Puls und Blutdruck messen, waren auf der Elektronikshow in der Wüstenstadt zu sehen.

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